Donnerstag, 4. Oktober 2012

Beruflicher Aufstieg macht nicht glücklich

Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht Ergebnis einer Studie australischer Wissenschaftler

Beförderungen am Arbeitsplatz schaden auf Dauer der psychischen Verfassung, ohne positive Auswirkungen auf körperliche Gesundheit und Lebenszufriedenheit zu entfalten. Das ist das Ergebnis einer Studie australischer Wissenschaftler, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. Trotz dauerhaften Einkommenssteigerungen und höherem sozialen Status überwiegen langfristig die negativen Effekte von vermehrtem Stress und längeren Arbeitszeiten.

Die Forscher nutzten einen umfangreichen Datensatz mit detaillierten Befragungsdaten zu Arbeitsplatzaspekten, Gesundheit und Lebenszufriedenheit. So konnten sie rund 2.000 Beförderungen von Vollzeitbeschäftigten im Alter von 18 bis 64 Jahren analysieren und die Entwicklung der Betroffenen über einen Zeitraum von zehn Jahren verfolgen.
Weitere Informationen in einer Pressemeldung vom Juli 2012. Die englischsprachige Studie ist von der IZA-Homepage abrufbar.

Quelle/Urheber: IZA/idw/ergoRed


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